Interview
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Digitale Transformation

SAP-Partner Scheer hat den Auftrag erhalten, eine deutsche Eliteuniversität bei der Implementierung effizienter Geschäftsprozesse auf Basis einer neuen S/4-Systemlandschaft zu unterstützen und deren Betrieb zu begleiten. Im Gespräch mit Scheer CEO Mario Baldi hat das E-3 Magazin mehr dazu erfahren.

E-3: Mit welchen Herausforderungen sehen sich Universitäten vor dem Hintergrund der digitalen Transformation konfrontiert und wie sehen die Lösungswege aus, die SAP-Partner Scheer den Hochschulen anbietet? Immer mehr deutsche Universitäten entscheiden sich dafür, den Weg hin zur Hochschule 4.0 einzuschlagen. Was bedeutet das konkret?

Mario Baldi: Die Digitalisierung hält natürlich in alle Bereiche einer Hochschule Einzug und als Erstes denkt man dabei an die in der Öffentlichkeit wahrgenommenen wie Forschung und Lehre. Ein nicht minder wichtiger Meilenstein auf diesem Weg ist es aber, ein einheitliches Hochschulressourcenmanagement zu etablieren.

E-3: Was meinen Sie mit Ressourcenmanagement?

Baldi: Administrative Prozesse der Bereiche Haushalts- und Rechnungswesen, Beschaffung, Personalwesen und Gebäudemanagement sind davon unmittelbar betroffen. Diese gilt es, flexibler und effizienter zu gestalten, um sie zukunftsfest zu machen.

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E-3: Wie kann Scheer Universitäten bei diesen Herausforderungen unterstützen?

Baldi: Hochschulen brauchen dazu einen leistungsfähigen Partner, der sie über den kompletten Projektzyklus hinweg prozess­orientiert begleitet. Im Fall der erwähnten Eliteuniversität geht es darum, verlässlicher Partner auf dem Weg in die neue Welt von S/4 Hana zu sein – von der Konzeption bis in die Umsetzung und den Betrieb.

Dabei greifen wir als Prozessexperten auf einen umfassenden Erfahrungsschatz nicht nur aus der SAP-Welt zurück, wir sind auch in der Lage, breites Erfahrungswissen aus dem universitären Umfeld verfügbar zu machen.

Mario Baldi

E-3: Woher haben SIe dieses spezifische Wissen?

Baldi: Das Scheer-Hochschul-Expertenteam begleitet seit Jahren eine Vielzahl von Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der prozessbasierten SAP-Implementierung, darunter die RWTH Aachen, FU Berlin und Universität zu Köln. Ebenfalls sind alle staatlichen Universitäten und Hochschulen des Bundeslandes Hamburg von Scheer auf SAP erfolgreich umgestellt worden.

E-3: Was ist der Mehrwert von SAP S/4 Hana für die erwähnte Universität?

Baldi: Mit der Etablierung eines einheitlichen ERP-Systems verfolgt die Universität das Ziel, auf operativer Ebene die Administration bereichsübergreifender Prozesse besser zu strukturieren und damit zu erleichtern.

Gleichzeitig müssen auf strate­gischer Ebene die Voraussetzungen für eine vereinfachte Bereitstellung steuerungs­relevanter Informationen und Daten geschaffen werden.

Dazu werden sämtliche Prozesse des Hochschulressourcenmanagements auf Basis der einheitlichen ERP-Plattform SAP S/4 Hana transparenter und effizienter gestaltet. Dabei werden zudem Cloudprodukte aus dem SAP-Portfolio implementiert.

E-3: Was ist der Mehrwert oder das Alleinstellungsmerkmal für die Universitäten?

Baldi: Die Universität erhält über die Umstellung auf S/4, mit Blick auf den Innovationsgrad und die Dimension der geplanten Lösung, ein Alleinstellungsmerkmal unter den deutschen Universitäten.

Das Ziel ist auch, dass geschulte und vorbereitete Mitarbeiter das neue System gerne nutzen und befähigt sind, es eigenständig weiterzuentwickeln. Der reibungslose Betrieb ist durch eine Beauftragung von Scheer Ma­naged Services gewährleistet, das mehrfach durch SAP ausgezeichnet wurde.

Zu den Zertifizierungen zählen SAP Partner Center of Expertise, SAP-Certified Provider of Application Management Services, SAP-Certified Provider of Hosting Services und SAP Hana Operations Services.

Wir sind froh, dass wir nicht zuletzt anhand einer Vielzahl von Referenzprojekten darlegen konnten, dass wir gerade im Bereich SAP S/4 Hana über die Skills und Erfahrungswerte verfügen, um den hohen Anforderungen der Universität auch durchgehend gerecht zu werden.


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